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Experiment für Kinder: Das Zitronen-Batterie-Experiment

Elektronische Experimente: Experiment für Kinder: Das Zitronen-Batterie-Experiment
Experimente für Kinder: Wussten Sie, dass Sie aus Zitronen nicht nur viel sauren Saft pressen, sondern auch eine natürliche Batterie ohne chemische Zusätze herstellen können? In diesem physikalischen Experiment für Kinder bauen Sie eine Batterie aus Zitronen, die wirklich funktioniert und Strom gibt.

Zitronen-Batterie

Aus einer Zitrone können Sie nicht nur viel sauren Saft pressen, sondern auch eine natürliche Batterie ohne chemische Zusätze herstellen. In diesem Experiment muss Ihr Kind den Strom nur mit den richtigen Metallen "herauskitzeln".

Zitronen-Batterie: Material

Was brauchen Sie dafür?

  • Zitronen
  • ein Stück Kupferdraht
  • Büroklammern aus Stahl

Wie geht das?

Zitronen-Batterie: Schritt 11. Biegen Sie eine Büroklammer aus Stahl möglichst gerade.

Zitronen-Batterie: Schritt 22. Nehmen Sie ein Stück Kupferdraht und bringen beide Metallstücke mit einer Zange auf gleiche Länge.

Zitronen-Batterie: Schritt 33. Stecken Sie den Kupferdraht und die Büroklammer nebeneinander in die Zitrone.

Zitronen-Batterie: Schritt 4

4. Lassen Sie Ihr Kind die beiden Enden mit seiner Zunge berühren – es bitzelt (nur ein wenig)!

Was passiert da?

Das Kitzeln, das Ihr Kind an der Zunge spürt, ist ein (harmloser) winziger Stromstoß. Denn aus der Zitrone wurde tatsächlich eine natürliche Batterie. Die Drähte aus verschiedenen Metallen, die Zitronensäure und die feuchte Zunge bilden einen Stromkreis und eine Art Mini-Batterie. Die Zitronensäure wirkt dabei als Elektrolyt. So heißen Flüssigkeiten, die Strom leiten können.

Warum ist das so?

Der italienische Physiker Alessandro Volta stellte im Jahre 1800 die erste Batterie her. Mit Silber- und Zinkscheiben, getrennt von salzgetränkter Pappe. Er hatte erkannt, dass unterschiedliche Metalle in Verbindung mit einem nassen Element einen schwachen Strom abgeben. Das war der Beginn der Batterie. Allerdings musste Voltas Entdeckung noch von anderen Wissenschaftlern verfeinert werden, bis leistungsstarke Batterien entstanden.

Heute gibt es viele unterschiedliche Batterien: Stabbatterien, die nur einmal verwendet werden, Autobatterien, die laufend von der Lichtmaschine aufgeladen werden, oder Nickel-Cadmium-Batterien, die sich auch immer wieder aufladen lassen. Alle Batterien funktionieren gleich: Sie wandeln chemische Energie in elektrische um. Eine Batterie besteht aus einer oder mehreren Zellen. Jede enthält zwei Elektroden sowie eine Chemikalie (Elektrolyt), die winzige Teilchen (Elektronen) transportiert. Die Elektroden bestehen immer aus verschiedenen Materialien, sodass eine mehr Elektronen hat als die andere. Diese überschüssigen Elektronen fließen in einen Stromkreis, der an der Batterie angeschlossen ist. Nach dem Physiker Alessandro Volta ist übrigens die Einheit der elektrischen Spannung benannt worden: das "Volt".

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